Daniel Schreiber

PRESSESTIMMEN

„Daniel Schreibers Essay ist ein großes Glück. (…) Er mischt die Beschreibung persönlicher Erfahrungen mit kulturellen Exkursen. Er erläutert die Psychologie der Sucht, streut soziologische Betrachtungen ein, widmet sich dem stillen Erfolg der Süchtigen-Gesprächsgruppen, die ihm geholfen haben, trocken zu bleiben. Aber eigentlich ist ‚Nüchtern‘ die Geschichte einer gescheiterten Liebe. Viele Leser werden sich darin wiederfinden.“ Tobias Rapp, Der Spiegel, 27.10.1

„Ein ebenso energischer wie ehrlicher Essay. (…) Dieses Buch umgibt etwas Besonderes. Man liest es mit großer Spannung. Man liest es mit dem Eindruck, einen Erkenntnisraum zu betreten, der bis dahin im Halbdämmer lag und den Daniel Schreiber ausleuchtet. (…) Die eigentliche Stärke liegt in der Haltung, die dieser Essay einnimmt: der menschlichen Haltung gegenüber der menschlichen Schwäche.“ Ursula März, Die Zeit, 30.10.14

„Ein mutiges Buch. Mutig ist es in der Selbstoffenbarung, aber auch in seiner Bescheidenheit.“ Andrea Roedig, Neue Zürcher Zeitung, 04.10.14

„Wie unverblümt Schreiber darüber spricht, ist schon mal bemerkenswert. Noch mehr fasziniert, wie ihm das gelingt im Stile großer Literaten und mit vielen Einsichten, die den Leser über die eigene Abhängigkeit grübeln lassen. Ganz nüchtern betrachtet eines der Bücher des Jahres.“ Jan Schliefer, Psychologies 3/14, 04.09.201

„Daniel Schreiber ist etwas Außerordentliches gelungen. Er hat ein schönes Buch über ein schambesetztes Thema geschrieben: die Alkoholabhängigkeit. Er beschreibt, welche Funktion der Alkohol in unserem sozialen Leben hat, und welche Bedeutung er für einen Menschen haben kann. Dieser Mensch ist er selbst, doch was er preisgibt, ist nicht bekenntnishaft, sondern gesellschaftlich relevant.“ Susanne Lenz, Frankfurter Rundschau, 09.11.14

„Brillant, klug, eine Lektürefreude und zum Glück ohne missionarischen Eifer geschrieben.“ Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 30.12.14

Nüchtern ist ein Buch über eine Sucht, die gesellschaftlich anerkannt ist.“ Tobi Schlegel, ZDF Aspekte, 10.10.2014

Nüchtern ist kein reiner Erfahrungsbericht, keine Betroffenheitsprosa, sondern ein kluger Essay. Reflektiert und kritisch schreibt der Autor über unseren oft heuchlerischen Umgang mit dem Alkoholismus, angereichert mit Fakten aus der neurologischen Forschung und erschreckenden Statistiken.“ Julia Westlake, NDR Kulturjournal, 19.01.2014

„Mich haben sofort zwei Dinge in Bann gezogen: Erstens: Schreibers literarische Kraft. Und zweitens sein schonungsloser Blick auf die Mechanik der eigenen Sucht.“ Cornelia Kazis, SRF 2 Kultur, 29.08.14

Nüchtern ist ein Buch, wie es bislang noch keines gab über das Thema Alkohol. Es ist keine Saufgeschichte und kein Ratgeber. Es ist ein literarischer, persönlicher Essay.” Judith Luig, Berliner Morgenpost, 09.09.14

„Nüchtern ist nicht nur ein guter Titel für ein wichtiges Buch, sondern nüchtern sind auch die Haltungen des Autors und schließlich sein Befund zum Thema Trinken. (…) Wir hören hier einen neuen Sound einer – ja, doch – Betroffenheitsprosa (), aber ganz ohne den sonst oft schalen Beigeschmack solcher Bücher. Schreiber will niemanden bewerten, belehren oder bekehren. So klar hingeschrieben besitzt das eine Wucht.” Mia Eishuber, DER STANDARD 22./23.11.2014

„Dieses Buch funktioniert auf zwei Ebenen. Es ist die persönliche, sehr gut geschriebene Geschichte von Daniel Schreiber und gleichzeitig ist es angereichert mit Fakten aus der neurologischen Forschung oder mit aufschlussreichen Statistiken. Wer dieses Buch gelesen hat, wird schnell merken, wie wenig es braucht (…), in einen Zustand zu rutschen, der zerstörerisch ist, und zwar in jeglicher Hinsicht.” Bettina Baltschev, MDR Figaro, 10.09.14

“…ein berührendes Buch (…). Es ist die Grenzerkundung (und weniger die Geschichte einer Katharsis), die das Buch so interessant, so zupackend macht. Es sollte anstelle von Aspirin nach der Silvesterparty verteilt werden.” Christian Seiler, Das Magazin 1/2 2015, 03.01.2015

„Eine kluge, fundierte Rede gegen das Trinken.“ Ursula May, HR2, 16.09.2014

„Was Schreibers Buch, das heute in den Buchhandel kommt, zum Ereignis macht, ist sein Lob einer Nüchternheit, die so klar, hellsichtig und strukturiert ist, dass sie durchaus berauschende Züge aufweist.“ Hendrik Werner, Weser-Kurier, 25.08.14

„Ein sehr gutes Buch, wenn nicht das Beste, das ich bisher über die Alkoholsucht gelesen habe.“ Torsten Hübler, Trokkenpresse Dezember 2014

Nüchtern ist mitunter sehr unbehaglich zu lesen, und man würde es immer wieder weglegen wollen, wenn es nicht so gut geschrieben wäre, so sachlich, so poetisch und vor allem: so unmissionarisch. Deshalb liest man weiter, auch weil man wissen will, wie es sich lebt, so ganz ohne Alkohol. Wie das wäre. Und was wäre, wenn man selber ein Alkoholproblem hätte. Hat man natürlich nicht. Trotzdem: äußerst empfehlenswerte Lektüre.” Doris Knecht, Kurier, 28.10.14

„Warum der Journalist Daniel Schreiber heute nicht mehr trinkt, hat er in Nüchtern durchdacht und pointiert aufgeschrieben. Er geht dem Alkoholismus physiologisch auf den Grund und schließt aus der Innensicht die Gesellschaft und ihren gespaltenen Umgang mit dem sozialen Schmierstoff Alkohol.“ Sven Stillich, ZEIT Wissen, 05/2014

„Mit Nüchtern hat Schreiber ein kluges Buch über Alkoholismus und Nüchternheit geschrieben, das auf mehreren Ebenen funktioniert. Es lässt sich als persönliche Geschichte lesen (…). Gleichzeitig ist das Buch eine pathosfreie Anklage des verdrehten gesellschaftlichen Umgangs mit Alkohol.” Sebastian Fasthuber, FALTER 52/14, 24.12.14

„Schreibers Essay ist ein wichtiger Impuls, über die gesellschaftliche Rolle von Alkohol nachzudenken. Er macht auch deutlich, wie omnipräsent Alkohol in allen Lebensbereichen ist und vermittelt nicht zuletzt glaubhaft, dass das Glück tatsächlich darin liegen könnte, nicht trinken zu müssen.” Andrea Roedig, ORF 1, 19.09.2014

„Schreiber offenbart diese Mechanismen in frappierender Aufrichtigkeit und Klarheit, niemals wirkt seine Darstellung eitel oder belehrend, ironisch schon gar nicht. So lässt man sich bereitwillig ein auf seine Anregung zur kritischen Selbstbefragung.“ Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, 05.12.14